Projekte (c) by-studio@stock.adobe.com

Projekte

zur Integration

Der Caritasverband bietet Menschen mit und ohne Migrationshintergrund in Wuppertal und Solingen verschiedene Projekte an, die auf berufliche Orientierung, Qualifizierung und Stärkung ihrer Integrationspotenziale durch Bildungsmaßnahmen abzielen. Diese Projekte richten sich an verschiedene spezifische Zielgruppen. Darunter befinden sich auch Angebote für gehörlose Menschen.

Unsere Projekte

Das Projekt „EVA plus“ widmet sich der Beratung, Begleitung und Unterstützung im Rückkehrprozess und bei der Reintegration im Herkunftsland von Drittstaatsangehörigen Frauen und Männern. 

Das Projekt richtet sich an

  • Frauen und Männer, die von Menschenhandel und jeglichen Formen von Gewalt betroffen sind
  • Frauen und Männer, die sich in einer schwierigen gesundheitlichen Lebenssituationen befinden
  • Frauen und Männer, die genderspezifische Problematiken haben
     

Der Caritasverband begleitet und unterstützt die Personen bei Entscheidungsprozessen und berät sie hinsichtlich einer würdevollen Rückkehr in ihr Heimatland.

Durch die Etablierung eines kommunalen und transnationalen Informations- und Fachaustausches zu den Themen „Menschenhandel und freiwillige Rückkehr“ wird wertvolle Aufklärungsarbeit geleistet, die zur Sensibilisierung für die Situation der betreffenden Personen beiträgt.

Was wir anbieten:

  • Aufenthaltsrechtliche Beratung
  • Therapeutische Unterstützung
  • Behördenbegleitung
  • Notunterbringung
  • Ausstiegsberatung
  • Vermittlung zu Schuldenberatung

Was wir leisten:

  • Psychosoziale Unterstützung
  • Informationen zur Situation im Herkunftsland
  • Begleitung und Unterstützung in Entscheidungsprozessen
  • Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit

 
Wer wir sind:

Unser Team setzt sich zusammen aus engagierten sozialpädagogischen Mitarbeiterinnen, sowie Kooperationspartnern aus dem Gesundheitssystem. Zudem arbeiten wir eng mit anderen sozialen Trägern zusammen und sind im regelmäßigen Austausch mit Behörden.

Laufzeit: 01.07.2020 - 30.06.2022


Internationale Kampagne gegen Menschenhandel von EUCPN (European Crime Prevention Network)

Wir haben uns der internationalen Kampagne gegen Menschenhandel von EUCPN angeschlossen. 
Um einerseits auf das Projekt Eva plus aufmerksam zu machen und andererseits präventiv gegen Menschenhandel und Ausbeutung vorzugehen, starten wir eine bundesweite Kampagne. 
#PreventHumanTrafficking | EUCPN https://eucpn.org/preventhumantrafficking

 

Unsere Hotline gegen Menschenhandel: 

0800 0010006

EVA plus

Projektförderung:

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

EVA

Video: Opfer von Menschenhandel? Du hast Rechte.

Video: Victim of human trafficking? You have rights.

Video: Victime des traite des êtres humains? Vous avez des droits.

Berufliche Orientierung und Qualifizierung für Migrantinnen mit muslimischem Hintergrund. Das Projekt 'TipTop' bietet arbeitslosen, in Wuppertal lebenden Frauen mit muslimischem Hintergrund Qualifizierung im hauswirtschaftlichen Bereich und die Chance zur persönlichen Weiterentwicklung.

Den Inhalt des Projekts bilden drei parallel angebotene Projektmodule:

  • Sprachförderung
  • Berufliche Orientierung sowie Teilnahme am Arbeitsleben über Arbeitsgelegenheiten in Teilzeit (15 Std./Woche)
  • Gesellschaftliche und soziale Eingliederung (über Workshops, Vorträge, Referate, Besichtigungen sozialer Einrichtungen)

Die Module werden zusätzlich durch Integrationsbegleitung und sozialpädagogische Beratung begleitet.

Laufzeit: 31.01.2014 - 31.03.2022

Projekt TipTop

Aktuelle Termine

  • jeden Mittwoch ab 09.00 Uhr: Sprachkurs für Anfänger
  • alle zwei Wochen freitags ab 09.00 Uhr: PC-Schulung

Projektförderung:

Logo_Jobcenter_Wuppertal

Material zum Download

Kontakt Wuppertal

Projekt TipTop

Internationales Begegnungszentrum
Hünefeldstraße 54a
42285 Wuppertal

Ihre Ansprechpartner:

Netzwerk Partizipation Bergisch (c) markus thoenen@stock.adobe.com

Partizipation Bergisches Städtedreieck ist ein Netzwerk zur Förderung der arbeitsmarktlichen Integration von Bleibeberechtigten und Flüchtlingen im Bergischen Städtedreieck, an dem der Caritasverband Wuppertal/Solingen e. V. aktiv beteiligt ist.
Innerhalb des Bergischen Netzwerkes unterstützt der Caritasverband Wuppertal/Solingen e. V. die Teilnehmer/-innen durch passgenaue Angebote an beruflichen Orientierungs- und Qualifizierungsmaßnahmen.
Individuelle Bewerbungsstrategien werden gemeinsam mit den Teilnehmenden entwickelt, Vermittlungshemmnisse bearbeitet und Kontakte zu möglichen Arbeitgeber/-innen aufgebaut, um so eine erfolgreiche Vermittlung in Arbeit oder Ausbildung vorzubereiten.

Laufzeit: 01.06.2015 - 31.12.2021

Projektförderung:

Das Projekt „Partizipation Bergisches Städtedreieck“ wird im Rahmen der „ESF-Integrationsrichtlinie Bund“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Partizipation
Kontakt Solingen

Partizipation Bergisch

Caritas-Zentrum Ahrstraße
Ahrstraße 9
42697 Solingen

Ihre Ansprechpartner:

Lennart Krause (Projektleitung)
Tel. 0212 23134911
lennart.krause@caritas-wsg.de

Alexey Ionov 
Tel. 0212 23134927
alexey.ionov@caritas-wsg.de

Im Bewerbungszentrum erfahren die Teilnehmenden aus Solingen den richtigen und zeitgemäßen Umgang, um sich mit modernen Medien im Kontext von Stellensuche und Bewerbung sicher zu bewegen. Hierzu gehört nicht nur das Sichten der relevanten Online-Stellenbörsen, sondern auch das digitale Erstellen, Speichern und Ausdrucken von Bewerbungen. Bei nicht wenigen arbeitssuchenden Personen liegt die letzte Bewerbung lange Zeit zurück, formale und technische Anforderungen an Bewerbungen haben sich in der Zwischenzeit enorm gewandelt. Auch die Anzahl an „Stellen-Börsen“ ist schwer übersehbar groß und vielfältig geworden. Es gilt also, einen gezielten Umgang mit den Informationen zu erlernen und die für die eigene berufliche Perspektive relevanten Seiten und Stellenangebote herausfiltern zu können.

In der Maßnahme werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Lage versetzt, sich auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt selbstständiger zu bewerben.

Bringen die Teilnehmenden die nötigen Ausgangsvoraussetzungen mit, so können sie in kurzer Zeit eine individuelle Bewerbung erstellen. Alle erforderlichen Aufgabenschritte (Erstellung von Anschreiben und Lebenslauf, Sichtung und Anfügen von Zeugnissen, Anfertigung eines Fotos) werden systematisch bearbeitet. Die Teilnehmenden verfügen anschließend über eine anforderungsgerechte Bewerbung, die sie ausgedruckt und digital erhalten und welche in entsprechenden Portalen eingestellt werden kann.

Nicht immer kann aber davon ausgegangen werden, dass die Maßnahmeteilnehmer bereits sofort in der Lage sind, eine entsprechende Bewerbung zu erstellen bzw. gut vorbereitet in ein Bewerbungsgespräch zu gehen. Hier bietet die Maßnahme Möglichkeiten, die individuellen Hemmnisse zu bearbeiten. Hinsichtlich der Lebenslaufrecherche kann die eigene Erwerbsbiographie bspw. anhand von schematisierten Verlaufsvergleichen deutlich gemacht werden. Auch beim Herausarbeiten von persönlichen Ressourcen und Qualifikationen erhält der Teilnehmende Unterstützung. Zur Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche werden u. a. Rollenspiele durchgeführt. Um das ungewohnte „Bewerbungsparkett“ zu meistern, können einzelne Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Maßnahme die Gelegenheit erhalten, ein entsprechendes Etikette-Training zu absolvieren.

Alle geplanten Angebote und Aktivitäten berücksichtigen die individuellen Ressourcen und Voraussetzungen der Teilnehmenden, um dann letztlich zielführende Bewerbungsunterlagen zu erstellen bzw. eine erfolgreiche Integration in Arbeit anzubahnen.

Grundlage der Leistung ist § 16 SGB II i.V.m. § 45 Abs. 1, Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2

Projektlaufzeit: 01.04.2021 – 31.03.2023

 

Projektförderung:

kommunales Jobcenter Solingen
Kontakt Solingen

Bewerbungsmaßnahme

Caritas-Zentrum Ahrstraße
Ahrstraße 9
42697 Solingen

Ihre Ansprechpartnerinnen:

Heike Simons
Tel. 0212 23134925
heike.simons@caritas-wsg.de

Olga Nagel
Tel. 0212 23134918
olga.nagel@caritas-wsg.de

Stromspar-Check (c) fotolia_Gina_Sanders

Der Stromspar-Check Aktiv am Standort Solingen und NEU auch am Standort Wuppertal bietet Haushalten mit geringem Einkommen die Möglichkeit einer kostenlosen Energiespar-Beratung. Qualifizierte Stromsparhelfer überprüfen im Haushalt den Strom- bzw. Energieverbrauch und geben erste Tipps, wie Einsparungen möglich sind. Bei einem zweiten Besuch des Stromspar-Teams erhalten die teilnehmenden Haushalte kostenlose Soforthilfen wie Energiesparlampen, schaltbare Steckdosenleisten oder Strahlregler für Wasserhähne. Ein individueller Stromspar-Fahrplan zeigt auf, wie langfristig der Verbrauch von Energie reduziert werden kann.

Energiesparen bedeutet aber nicht nur, dass Kosten reduziert werden können. Der niedrigere Verbrauch führt dazu, dass wertvolle Ressourcen geschont und die Umwelt weniger belastet werden.
Für das Projekt Stromspar-Check Aktiv werden in enger Kooperation mit den kommunalen Jobcentern geeignete Personen geschult und zu Energiesparberatern qualifiziert.

Solingen Projektlaufzeit:  01.04.2019 - 31.03.2022
Wupperal Projektlaufzeit: 01.02.2021 - 31.03.2022

Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie die lokalen Kooperationspartner.

Förderer auf Bundesebene

Förderer auf Bundesebene

Förderer auf kommunaler Ebene

Logoleiste Strom Solingen
Förderer auf kommunaler Ebene

Noch mehr Infos

Kontakt Wuppertal

Dieter Rietmann

Projektleitung

Stromspar-Check Wuppertal
Hünefeldstraße 84
42285 Wuppertal
Kontakt Solingen

Dieter Rietmann

Projektleitung

Stromspar-Check Solingen
Ahrstraße 9
42697 Solingen
Café Grenzenlos (c) Martin Ciupka

Das Projekt Café Grenzenlos gibt beschäftigungslosen Frauen mit Zuwanderungsgeschichte, die zuvor die Beratungsangebote des Caritasverbandes Wuppertal/Solingen als Klientinnen aufgesucht haben, Gelegenheit, durch die ehrenamtliche Tätigkeit gesellschaftliche Teilhabe zu erfahren und arbeitsweltrelevante Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln.

Migrantinnen unterschiedlicher nationaler Herkunft engagieren sich gemeinsam für den Betrieb einer Cafeteria im Internationalen Begegnungszentrum mit angeschlosserer Kleiderkammer.
  

Ziel des Projekts „Valponto plus“ ist es, besonders benachteiligte neuzugewanderte Unionsbürgern/-innen im Hinblick auf die Beratungsangebote des regulären Hilfesystems zu informieren und in die regulären Strukturen des kommunalen Hilfesystems zu begleiten. Das Projekt startete am 01.01.2019 unter der Federführung des Caritasverbands Wuppertal/Solingen als Verbundprojekt in Kooperation mit Diakonie, AWO, IB und der Stadt Wuppertal.

Jeder Träger bietet die aufsuchende Arbeit in einem festgelegten Sozialraum an. Der Caritasverband W/SG ist für die Stadtteile Barmen und Unterbarmen verantwortlich.  

Der Caritasverband Wuppertal/Solingen unterstützt die hilfebedürftigen EU-Neuzuwanderer bei der Stabilisierung des Alltags und macht die Strukturen bezüglich des Hilfesystems in den Quartieren Barmen und Unterbarmen bekannt und zugänglich.

 

Links zu den Projektförderern:

http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=1089&langId=de

www.ehap.bmas.de

www.bmas.de

www.bmfsfj.de

Projektförderer
Kontakt Wuppertal

Kateryna Titina

Projekt Valponto Plus
Internationales Begegnungszentrum
Hünefeldstraße 54a
42285 Wuppertal

Bunt stiften - Heimat gemeinsam leben und gestalten
In dem Projekt wird die gesellschaftliche Teilhabe von Senioren und Menschen mit und ohne Migrationshintergrund gefördert. Durch niederschwellige kulturpädagogische Angebote in dem gemeinsamen Lebensraum werden die einzelnen Potentiale der generationsübergreifenden Zielgruppe in den Fokus genommen und über die Grenzen von Vorurteilen hinweg Begegnungen initiiert. Die generationsübergreifenden und interkulturellen Begegnungen fördern beiderseits die Aktivierung an gesellschaftlicher Teilhabe und stiften Synergien, die eine Überwindung von gesellschaftlicher Ausgrenzung, Vereinsamung und Diskriminierung schaffen und zu einem vorurteilsfreien Denken beitragen, in dem gesellschaftliche Vielfalt als positives Kriterium gesehen wird.

Ziele:

Potentialorientierung statt Defizitorientierung: Die persönlichen Kompetenzen und individuellen Ressourcen der Teilnehmenden sind durch kulturpädagogischen Maßnahmen und Angebote gefördert und fokussiert.
Aktivierung der Teilnehmenden als selbstorganisierte Akteure in den Stadtteilen findet statt.
Die interkulturelle und interreligiöse Öffnung und Sensibilisierung in den Stadtteilen ist durch Aktionen, Austausche und Begegnungen angeregt und gefördert.


Projektlaufzeit: 01.12.2018 – 30.11.2021

 

Projektförderung:
Das Projekt wird in Kooperation mit dem Caritasverband Düsseldorf durchgeführt und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert.

BMI Förderlogo
Kontakt Wuppertal

Manuela Richard

Projekt Bunt stiften
Internationales Begegnungszentrum
Hünefeldstraße 54a
42285 Wuppertal
Projekte für gehörlose Migrantinnen und Migranten

Der Caritasverband Wuppertal/Solingen wendet sich mit zwei zielgruppenorientierten Projekten den besonderen Bedürfnissen gehörloser und schwer hörgeschädigter Migrantinnen und Migranten zu.

  

Mit Hand und Fuß

Die Zielgruppe des Projekts „Mit Hand und Fuß“ sind ältere Menschen mit einer Hörschädigung und einem Migrationshintergrund.

Ein großer Teil der Klienten/-innen kommen aus den östlichen Ländern wie Belarus, Kasachstan, Republik Moldau, Russland und der Ukraine. Die Zielgruppe des Projekts zeichnet sich dadurch aus, dass diese von gruppenspezifischen Isolationsmechanismen betroffen ist. Im Gegensatz zu gehörlosen Personen anderer Altersstufen, haben sie nicht die Möglichkeit soziale Kontakte über den Besuch einer Schule oder einen Arbeitsplatz aufzubauen. Anzumerken ist außerdem, dass einige Veranstaltungen offen strukturiert sind und sich neben der direkten Zielgruppe an die gesamte Familienstruktur richten. Der Einbezug der Familienstrukturen ist für die Minimierung von Isolationsmechanismen zu berücksichtigen.

Aktivitäten zur Zielerreichung des Projekts „Mit Hand und Fuß“:
Oberstes Ziel des Projektes ist es, die wahrgenommenen und tatsächlich bestehenden Barrieren der Zielgruppe anzugehen, in dem die teilnehmenden schwerhörigen und gehörlosen Senior*innen in ihren Sprachkompetenzen gestärkt und zum selbstbewussten und kommunikativen Handeln im Alltag befähigt werden. Zur Erreichung des Ziels sind im Projekt weitere Teilziele formuliert:

1.Stärkung des Kommunikationsbasis durch:

Die deutsche Schrift- und Gebärdensprache zum Abbau sprachlicher Barrieren und zur Schaffung einer homogenen Kommunikationsbasis ist vermittelt. 
Erfolg der Förderung und Entwicklung von Medienkompetenzen zur Erleichterung der Kommunikation.   

2.Begünstigung der Minimierung von Risikofaktoren der Isolation der Zielgruppe durch: 

Schaffung des Dialograums  in dem die Teilnehmenden untereinander soziale Kontakte knüpfen und pflegen.
Aufbauen des Austauschforums für Familienangehörige.  

3.Erfolg der Unterstützung von gehörloser Migrantinnen und Migranten im Rentenalter durch Förderung der Selbsthilfe im Alltag durch: 

Erleichterung von selbstorganisierten Handeln im Alltag
Online/ und Individuelle  sozial- und gesundheitsbezogene Beratungen   

4. Aufbauen und Koordinierung des  Netzwerks von Ehrenamtlichen, die eine Teilhabe am Projekt von Seniorinnen und Senioren ermöglichen, die nicht mehr mobil sind: 

Individuelle Betreuung und Beratung der Ehrenamtlichen. Netzwerkarbeit mit Alternheimen und Pflegeeinrichtungen     

Projektlaufzeit: 01.01.2019 bis 31.10.2022

Projektförderung: 

  

Aktion Mensch

Material zum Download

Kontakt Wuppertal

Anna Afanasjev

Projekt Mit Hand und Fuß
Internationales Begegnungszentrum
Hünefeldstraße 54a
42285 Wuppertal

Weitere Ansprechpartnerin:

Galina Rubinshtyn
Tel. 0202 2805211
E-Mail: galina.rubinshtyn@caritas-wsg.de

Gemeinsam Zeichen setzen

Das Projekt zielt auf die gesellschaftliche Integration bzw. Inklusion und die autonome Lebensführung gehörloser Migrant/-innen und ihrer Familien in den Sozialräumen des Bergischen Städtedreiecks Wuppertal, Remscheid und Solingen. Dabei liegt der Fokus auf der Förderung der sprachlichen Kompetenzen und der Förderung der Erziehungskompetenzen. Außerdem steht die Entwicklung von persönlichen Lebensperspektiven im Mittelpunkt des Vorhabens.
Bestehende Angebote und Maßnahmen können von gehörlosen Menschen mit Migrationshintergrund in der Regel nicht besucht werden, da die Personen die deutsche Sprache nicht lesen bzw. schreiben können und es keine einheitliche Gebärdensprache gibt. Schwerhörige und gehörlose Migranten haben also deutlich erschwerte Möglichkeiten, Kontakt mit ihrer Umgebung aufzunehmen und ein eigenständiges Leben in Deutschland zu führen. Viele fühlen sich in ihrem Familienalltag, in Bildungsfragen und im Arbeitsleben hilflos, alleingelassen und überfordert.
Eine Folge der Verständigungsprobleme ist häufig auch, dass Eltern ihre hörenden aber auch gehörlosen Kinder nicht ausreichend fördern können und es an

Die wichtigsten Teilziele des Projektes werden mit folgenden Methoden umgesetzt:

 

1. Stärkung der gegenseitigen Kommunikationsbasis

Vermittlung der deutschen Schrift- und Gebärdensprache in Form von Sprachkursen der deutschen Schrift- und Gebärdensprache und im Kontext von mediengestützten Kursen zum Abbau sprachlicher Barrieren und zur Schaffung einer homogenen Kommunikationsbasis.
Unterziel: Förderung und Weiterentwicklung der sprachlichen Kompetenzen von CODA-Kindern durch explizite individuelle Fördermaßnahmen für die Kinder aber auch durch das Aufzeigen von Förderperspektiven für die Eltern. 

2. Stärkung und Förderung der Erziehungskompetenzen gehörloser Eltern

Informationsvermittlung zu folgenden Themen: Schul-, Bildungs- und Arbeitssystem, Gesundheit, Ernährung, Politik, Gesellschaftskunde in Form von Informationsveranstaltungen, Workshops und Seminaren.
Stärkung der Handlungskompetenzen der Eltern in Fragen der Erziehung im Rahmen von Gruppenseminaren und individuellen Beratungsgesprächen.
Bildung eines Austauschforums von hörenden und gehörlosen Eltern um über erziehungsrelevante Fragen zu resümieren und gemeinsame Möglichkeiten zur Überwindung von Herausforderungen und Problemen zu erörtern.


3. Unterstützung gehörloser Migranten durch Förderung und Forderung der Selbsthilfe im Alltagsleben

Förderung des Selbstvertrauens und der Identität als Grundlage der Partizipation in Form von Seminaren zur Selbstwirksamkeit, Selbsthilfe und Empowerment um Sicherheit im Umgang mit den verschiedenen Herausforderungen im Alltag zu gewinnen und dadurch zum eigenständigen, selbstorganisierten und selbstbestimmten Agieren und Partizipieren in der Gesellschaft zu befähigen.
Förderung alternativer Kommunikations- und Ausdrucksformen durch kulturpädagogische Maßnahmen und Aktivitäten, wie theater- und bewegungspädagogische Workshops und non-verbale Kommunikationstrainings.
Freizeitpädagogische und kulturpädagogische Maßnahmen für die ganze Familie zur Stärkung der gesellschaftlichen Teilhabe und Partizipation. 
 

 

Das Projekt in Corona-Zeiten
Wegen der Corona-Pandemie hat wurden die Online-Angebote für gehörlose Menschen mit Migrationshintergrund erheblich ausgeweitet. 

Es finden neben der Online-Beratung zum Beispiel Gebärdensprachkurse, Medienkurse, Informationsvideos zu aktuellen Fallzahlen und lebensrelevanten Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus und die Aktion „zu Hause bleiben und aktiv sein“ statt. 

Ein besonderes Highlight ist die Aktion „zu Hause bleiben und aktiv sein“. Unter dem Motto gemeinsam gegen Isolation können gehörlose Menschen selbstgedrehte Videoclips einschicken, die zeigen, wie der Alltag seit Ausbruch der Corona-Pandemie für sie aussieht. Die Videos werden international in verschiedenen Sprachen eingesendet, teilweise wurden sogar Videos aus anderen Ländern eingesendet.

Projektlaufzeit : 01.01.2019 bis 31.12.2021

Projektförderung:  

Aktion Mensch

Material zum Download

Kontakt Wuppertal

Anna Afanasjev

Projekt Gemeinsam Zeichen setzen
Internationales Begegnungszentrum
Hünefeldstraße 54a
42285 Wuppertal

Weitere Ansprechpartnerin:

Irina Jegorowa 
Tel. 0202 2805211
E-Mail: irina.jegorowa@caritas-wsg.de

Projekt: „DigiTAL sharing - Projekt zur innovativen Förderung der digitalen Teilhabe“

Durch die Weiterentwicklung innovativer und bedarfsgerechter digitaler Strukturen im Fachdienst für Integration und Migration wird die digitale Teilhabe von Klientinnen und Klienten gefördert. Dieses wird durch die Optimierung von (digitalen) Arbeitsprozessen und der Findung innovativer Lösungsansätze erreicht. Dabei wird ein hoher Partizipationsgrad der beteiligten Zielgruppen (Mitarbeiter/-innen, ehrenamtlichen Kräften, Maßnahmenteilnehmenden und Klient/-innen) angestrebt. Die Erstellung eines Handlungskonzeptes stärkt die Transferpotenziale des Projektes.

Unter anderem werden folgende Aktivitäten zur Zielerreichung des Projekts „DigiTAL sharing“ durchgeführt:

  • Durchführung von vier Workshops mit externer Fach-Begleitung zur technischen Entwicklung und Umsetzung der Digitalstrategie.
  • Durchführung von vier Workshops zur organisatorischen Umsetzung unter Nutzung des Innovationsmanagements mit externer Fach-Begleitung.
  • Einrichtung der ausgewählten Hard- und Softwarekomponenten und Eröffnung eines digitalen „Net Points“ als festen Ort, an dem Klient/-innen/Nutzer/-innen kostenlos Zugang zu digitaler Infrastruktur erhalten.
  • Durchführung von fünf Schulungsveranstaltungen zur zielgerichteten Nutzung der eingerichteten Hard- und Software für die Zielgruppen mit externer Fach-Begleitung.

Förderzeitraum: 01.11.2020 - 31.12.2021

Beantragt bei: Projektaufruf „Sonderprogramm für Dienste und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen: Zugänge erhalten – Digitalisierung stärken“

Kontakt Wuppertal

Manuela Richard

Projekt DigiTAL
Internationales Begegnungszentrum
Hünefeldstraße 54a
42285 Wuppertal

Akti(F) - Familiencoaching Wuppertal

Das ESF-Modellprojekt Akti(F) richtet sich an Familien und ihre Kinder, um ihre individuelle Lebenssituation zu verbessern. Familien in schwierigen Lebenslagen verfügen häufig nicht über ausreichende Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe.

Akti(F) – Familiencoaching Wuppertal unterstützt bei der Überwindung von Armut und Benachteiligung, wirkt präventiv durch Förderung des gesunden Aufwachsens von Kindern und begünstigt einen erfolgreichen Schulbesuch. Darüber hinaus eröffnet das Projekt Teilhabechancen durch die Entwicklung beruflicher Perspektiven gemeinsam mit den Familien.

Ziele des Projekts

  • Stabilisierung der familiären Situation
  • Soziale Integration der Familien
  • Verringerung von Kinderarmut
  • Bildungsförderung
  • Schaffung beruflicher Perspektiven
  • Aufbau von Netzwerken

Zielgruppe

Das Projekt „Akti(F) – Familiencoaching Wuppertal“ richtet sich an Familien und / oder Alleinerziehende mit Kindern unter 18 Jahren, die Leistungen nach dem SGB II, XII und / oder ergänzende aufstockende Leistungen ( z. B. Kinderzuschlag ) beziehen.

Inhalte 

  • Beratung und Begleitung mit Berücksichtigung der individuellen Ziele
  • Entwicklung von Perspektiven zur beruflichen und gesellschaftlichen Teilhabe
  • Erkennen von Potentialen
  • Vermittlung in weiterführende Projekte
  • Aufsuchende Sozialarbeit
  • Sprechstunden in der Beratungsstelle
  • Netzwerk- und Sozialraumarbeit

 

Die Stadt Wuppertal ist die geschäftsführende Stelle und koordiniert die Arbeit der Fachkräfte. Die pädagogischen Fachkräfte sind angesiedelt bei der Stadt Wuppertal, beim Caritasverband Wuppertal/Solingen e.V., der Diakonie Kinder-Jugend-Familie gGmbH, der Diakonie Soziale Teilhabe gGmbH, der GESA gGmbH, dem SKJ e.V.und dem Internationalen Bund (IB).

Förderung

Das Projekt „Familiencoachung Wuppertal“ wird im Rahmen des Programms „AktiF – AktiF für Familien und ihre Kinder“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Förderzeitraum

01.07.2020 – 31.12.2022

  

Das Projekt „Familiencoachung Wuppertal“ wird im Rahmen des Programms „AktiF – AktiF für Familien und ihre Kinder“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.
Kontakt Wuppertal

Akti(F) Familiencoaching Wuppertal

Grünstraße 30
42103 Wuppertal

Caritas-Mitarbeiterin im Projekt:

Gabriele Klopsch
Tel. 01511 2959816
gabriele.klopsch@stadt.wuppertal.de

 

Stärkung des Ehrenamts in der Freien Straffälligenhilfe

Projektziele sind die Gewinnung, Schulung, Begleitung und Unterstützung von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Bereich der Freien Straffälligenhilfe des Caritasverbandes Wuppertal/Solingen.

Ehrenamtliche ergänzen hauptamtliche Arbeit mit Inhaftierten in den Justizvollzugsanstalten Wuppertal-Vohwinkel, Wuppertal-Ronsdorf und Remscheid durch Angebote wie Einzelbetreuungen, Gesprächs- und Kreativgruppen, Einzelunterrichtsförderung, Angehörigenarbeit, Öffentlichkeitsarbeit u.a.

Dabei kooperiert der Caritasverband eng mit dem Katholischen Gefängnisverein für das Bergische Land e.V. 

Wachtumr JVA Wuppertal
Kontakt Wuppertal

Renate Szymczyk

Projekt Ehrenamt in der Straffälligenhilfe
Hünefeldstraße 54a
42285 Wuppertal

„CoMMi 2021 – Coaching und Vermittlung von Männern mit Migrationshintergrund“

Arbeit und berufliche Teilhabe bilden zentrale Säulen unserer Gesellschaft, denn Arbeit bedeutet nicht nur Existenzsicherung, sondern auch soziale Sicherheit, Selbstbestimmung und Anerkennung; deshalb gilt es, eine breite Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Der Caritasverband Wuppertal/Solingen e.V. fokussiert mit seinem Fachdienst für Integration und Migration in der Maßnahme „CoMMi 2019“ die arbeitsmarktliche Integration von jungen, arbeitslosen Männern mit Migrationshintergrund ab 25 Jahren in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bzw. im Einzelfall in Ausbildung. .

In der Maßnahme werden in 12 Monaten insgesamt 45 Teilnehmerplätze angeboten. In drei Durchläufen von je max. 4 Monaten Dauer werden jeweils 15 Personen zwei aufeinander aufbauende Phasen durchlaufen. Vor der maximal siebenwöchigen Coachingphase der Maßnahme erhalten die Teilnehmer durch den eingesetzten Jobcoach und die sozialpädagogische Fachkraft in zwei Einführungswochen zunächst eine thematische und organisatorische Übersicht der geplanten Aktivitäten und werden u. a. über Grundlagen in der Erstellung von Bewerbungen informiert. Im Coaching werden sozialpädagogische Trainings und Exkursionen bzw. Betriebsbesichtigungen durchgeführt. Im weiteren Verlauf erwartet die Teilnehmer ein regelmäßiges Bewerbungscoaching in Kleingruppen, welches bedarfsgerecht um Einzelcoachings ergänzt wird; dort steht der Abbau von Vermittlungshemmnissen im Mittelpunkt, der auf einer ressourcenorientierten Sichtweise basiert. Die Teilnehmer werden von einer sozialpädagogischen Fachkraft dabei unterstützt, tragfähige persönliche und berufliche Perspektiven zu entwickeln.

 

In der Praktikumsphase (i. d. Regel. 6 Wochen) werden die Teilnehmer, basierend auf den bereits erarbeiteten Grundlagen, durch das kontinuierliche Bewerbungscoaching in die Lage versetzt, sich innerhalb eines Praktikums weiter zu qualifizieren bzw. Erfahrungen zu gewinnen, die eine Vermittlung in Arbeit oder Ausbildung positiv unterstützen. Innerhalb des Praktikums werden die Teilnehmer systematisch und bedarfsgerecht begleitet. Der Fokus in der Kleingruppenarbeit richtet sich nun verstärkt auf die Recherche von sozialversicherungs-pflichtigen Arbeitsstellen und das Vorbereiten von entsprechenden Bewerbungsunterlagen. Neben den obligatorischen Maßnahmebestandteilen stehen den Teilnehmern auch außerhalb dieser Zeiten Möglichkeiten und Ressourcen offen, sich in der Einrichtung des Fachdienstes - auch unter Anleitung - aktiv mit der Stellensuche zu beschäftigen. In einer Abschlusswoche wird der Verlauf der Maßnahme in einem individuellen Gespräch reflektiert.

Vorrangiges Ziel der Maßnahme ist es, jeden Teilnehmer in eine sozialversicherungspflichtige Arbeit oder in Einzelfällen in Ausbildung zu vermitteln bzw. eine längerfristige Perspektive zu entwickeln.

Projektzeitraum:
15.06.2021 bis 14.06.2022

 

Projektförderung:

kommunales Jobcenter Solingen
Kontakt Solingen

CoMMi 2021

Caritas-Zentrum Ahrstraße
Ahrstraße 9
42697 Solingen

Ihre Ansprechpartner:

Jasmin Gorji
Tel. 0212 231349-20
jasmin.gorji@caritas-wsg.de

 

Uwe Bemmann
Tel. 0212 231349-15
uwe.bemmann@caritas-wsg.de

 

Alexey Ionov

Tel. 0212 231349- 41

alexey.ionov@caritas-wsg.de 

Next Steps - Ein Blick in die berufliche Zukunft jugendlicher Migrantinnen und Migranten

Ziel des Projekts ist die Stärkung der Handlungs- und Entscheidungskompetenzen Jugendlicher mit Migrationshintergrund im Kontext individueller beruflicher Orientierung und gesellschaftlicher Integration unter aktiver Einbeziehung ihrer Eltern. Dabei stehen die Familien mit Zuwanderungsgeschichte, die als Flüchtlingsfamilien, über Familienzusammenführung oder aus EU-Staaten zugewandert und in besonderer Weise belastet sind, im Fokus.

Dies soll erreicht werden durch:

Informationsworkshops zu Themen der Bildungs- und Berufsorientierung für Jugendliche zur Stärkung der Entscheidungen für den beruflichen Werdegang.
die Stärkung des Selbstvertrauens und der Selbstständigkeit der Jugendlichen als Grundlage des selbstbestimmten Handelns für einen individuellen Bildungs- und Berufsweg sowie Förderung der Partizipation am gesellschaftlichen Leben über Gruppenangebote 
ein Austauschforum und Informationsvermittlung für die Eltern der teilnehmenden Jugendlichen zu Themen der Berufsfindung und Bildungsmöglichkeiten, sowie Stärkung der Entwicklungsmöglichkeiten sowie gesundheitlichen Förderung für ihre Kinder
gemeinsame Freizeitgestaltung für Jugendliche und ihre Elter, um die emotionale Stabilität in den Familien und den intrafamiliären Zusammenhalt im Kontext der Thematik zu stärken und zu unterstützen.  

Durch den Einsatz von role models und Bildungsmultiplikator/-innen werden auch berufliche Möglichkeiten aufgezeigt, die nicht den klassischen Vorstellungen von sogenannten “guten Berufen” entsprechen. Im Rahmen des Projektes wird stets die Familie in ihrer Ganzheitlichkeit betrachtet und es werden sowohl die Kinder und Jugendlichen als auch ihre Eltern zielführend gefördert. Der Einsatz von digitalen Medien und die Erprobung innovativer Methoden zur altersgerechten Informationsvermittlung runden die vielfältigen Angebote in diesem Projekt ab

Projektzeitraum:
01.07.2021 bis 31.12.2022

 

Projektförderung:

EBK_EheundFamilienfonds_Logo neu 2014_cmyk_5cm
Kontakt Solingen

Next Steps

Mehrgenerationenhaus/Haus der Begegnung
Mercimek-Platz 1 (ehem. Van-Meenen-Straße)
42651 Solingen

Ihre Ansprechpartnerinnen:

Rajjetha Selvaratnam
Tel.: 0212 23361741, mob. 01636915739
rajjetha.selvaratnam@caritas-wsg.de 

 

Fina Bordonau Tinoco
Tel.: 0212 202763
fina.bordonautinoco@caritas-wsg.de 

 

Xenia Westphal
Tel.: 0212 - 231 349 22
xenia.westphal@caritas-wsg.de