Neben dem Internationalen Begegnungszentrum des Caritasverbandes Wuppertal/Solingen befindet sich das KuKuNa-Atelier in der Hünefeldstraße. KuKuNa steht für Kunst, Kultur und Natur und versteht sich als Kunst-Sozial-Raum. Hier können sich Menschen unabhängig von Alter und Herkunft durch Aktivitäten in den drei Bereichen begegnen.
KuKuNa spricht alle Bevölkerungsgruppen durch zeitgenössische Kunst- und Begegnungsformate an und fördert die aktive Teilhabe an künstlerischen Prozessen. So wird erlebbar, dass kulturelle Vielfalt die Gesellschaft nachhaltig bereichert.
Der Raum:
Das KuKuNa-Atelier liegt im Stadtteil Unterbarmen in unmittelbarer Nähe zur Schwebebahnhaltestelle „Völklinger Straße“. Es bietet einen ca. 100 qm großen Raum für Workshops, Ausstellungen, Lesungen, usw. Der anliegende "internationale Garten" von etwa 200 qm steht als weitere Fläche für Begegnungen und kreatives Experimentieren zur Verfügung. Gebäude und Gelände sind barrierefrei zu betreten.
Das Programm und die Kampagne "vielfalt. viel wert.":
Das KuKuNa-Atelier ist Teil der diözesanen Vernetzungskampagne "vielfalt. viel wert."*. Mit dieser Kampagne wird ein sichtbares und partizipatives Zeichen für eine offene, demokratische und vielfältige Gesellschaft gesetzt. Die inhaltliche Arbeit der Kampagne basiert auf den drei miteinander verbundenen Säulen: Sensibilisierung, Begegnung und Empowerment. Durch diese soll sie Vorurteile abbauen, Solidarität stärken und gesellschaftliche Teilhabe fördern. Im Mittelpunkt steht die Überzeugung, dass Vielfalt keine Gefahr, sondern eine Ressource ist – für das Zusammenleben, für Innovation und für eine lebendige Demokratie.
In Wuppertal / Solingen liegt der Schwerpunkt auf Begegnung: Künstlerische Workshops und andere Angebotsformate finden das ganze Jahr über statt, um intergenerationale, interreligiöse und interkulturelle Teilhabe zu fördern, Einsamkeit vorzubeugen und Perspektivwechsel zu ermöglichen. Die im KuKuNa-Atelier durchgeführten Workshops wechseln monatlich, sodass der Raum größtenteils der teilnehmenden Gruppe zur Verfügung steht. Die Workshops richten sich an alle Menschen, die Interesse am kreativen Schaffen haben. Die Teilnahme ist bei allen Veranstaltungen kostenfrei, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich.
Darüber hinaus werden Festivals und besondere Aktionen wie der Black History Month, der Women’s History Month oder der Pride Month genutzt, um gezielt Empowerment zu stärken und für die Lebensrealitäten verschiedener Communities zu sensibilisieren. Diese Arbeit wird nicht nur über Kunst umgesetzt, sondern kann auch durch Seminare oder andere Veranstaltungen unterstützt werden, wobei Kunst weiterhin ein zentrales Medium bleibt.
* Beteiligt sind auch die Caritasverbände in den Städten Düsseldorf, Bonn, Gummersbach, Leverkusen, Mettmann, Oberberg, Remscheid und Rhein-Sieg. Informationen zu den Aktionen, Veranstaltungen und Mitarbeitenden an den anderen Standorten befinden sich hier.